🍃 Das Perma-Web.net

Webseiten können so gebaut werden, daß sie jahrzehntelang unbeaufsichtigt funktionieren. Ähnlich wie ein Buch — solange der Inhalt stimmt, braucht es keine Änderungen.

Benutzt eine Website — so wie diese — bei jedem Abruf ausschließlich gleichbleibende Texte und Bilder, so kann sie jahrzehntelang ihren Dienst tun. Wie ein Buch im Regal. Die Technik dazu ist seit Anbeginn des Webs 1992 nahezu gleich, d.h. was heute diesen Grundregeln folgt, wird auch in einer kleinen Ewigkeit noch sauber dargestellt.

Die viel zitierte Schnellebigkeit kommt von jeweils aktuellen Modetrends für Machart und Hilfsmittel, die veralten und mehrmals pro Jahr Updates verlangen. Ähnlich wie sich z.B. die Bekleidungsmode jährlich neu erfindet und doch ein Knopfloch ein Knopfloch bleibt und Nadel und Faden immer dieselben sind.

Die Gründe sind wohl ähnlich, da sonst Bekleidungshersteller genauso wie Werbeagenturen und Web-Designer geringere Umsätze machen würden. Und je "smarter" etwas ist, desto schneller ist es zwar Elektroschrott — verkauft sich aber erstmal toll. Vor allem, wenn der Kunde nicht sieht, wie wenig eigentlich ausreicht, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Für wen?

Als Selbstständige(r), kleine Firma, Verein oder Privatperson ist meist ein eigenes Schaufenster im Internet mit kurzer Vorstellung und Kontakt nützlich.

Warum selber machen?

Dafür, etwas im Web selbst zu machen, sprechen dieselben Gründe wie "in echt":

Eigentum
die felsenfeste technische und rechtliche Basis ist die eigene digitale Immobilie: die Adresse (Domain) ab ca. EUR 2,- pro Monat inkl. Ablageplatz.
Eigenleistung
Aufgaben selbst und ohne zwischengeschaltete Dienstleister zu organisieren ermöglicht sie in Minuten zu erledigen — direkt, zuverlässig und ohne Folgekosten.
Eigenverantwortung
da man den Inhalt selbst verfaßt hat, stimmt auch alles wie z.B. Namen, Bilder etc. Freigaben sind überflüssig, Korrekturen im Bedarfsfall eine Sache von Minuten. Niemand sonst hat ein Mitspracherecht, es gibt keine fremden AGBs und Konditionen, der Jurist bleibt im Urlaub.

Wie geht's?